Zwischen dem 22.05. und dem 25.05. fanden die 39. Internationalen Hasslocher Schachtage statt. Gespielt wurden sieben Runden im üblichen Schweizer System mit 90 Minuten für die ersten 40 Züge und 30 Minuten für den Rest der Partie bei 30 Sekunden Inkrement pro Zug für die ganze Partie. Spielerinnen und Spieler mit einer Wertungszahl von 1800 und mehr spielten im A-Open, diejenigen mit einer niedrigeren Wertungszahl im B-Open.
Mit dabei waren fünf Neureuter Vereinsmitglieder, für die das Turnier insgesamt erfolgreich verlaufen sollte.
Der Berichterstatter zeigte eine Leistung, die insgesamt einem Spieler mit einer Elozahl von 2100 nicht würdig war. Das logische Resultat wird ein Eloverlust von knapp 20 Punkten sein.
Auch wenn einige Partien recht ordentlich und lehrreich waren, waren vier von sieben Punkte deutlich zu wenig.
Ein durchwachsenes, aber insgesamt aufs Ergebnis bezogen solides Turnier, spielte der speziell für das Turnier angereiste Hendrik, der aufgrund seiner Anreise die erste Runde verpasste.
Seine Partien waren von beiderseitigen Fehlern geprägt, 3,5 von sechs möglichen Punkten aber ein solides Ergebnis.
Der Mannschaftsführer unserer ersten Mannschaft, Lars, zeigte eine durchaus bemerkenswerte Leistung. Er konnte gegen durchweg nominell überlegene Gegner alle seine Partien mit den weißen Steinen gewinnen und spielte phasenweise qualitativ hochwertiges Schach. Eine Leistung die viel Hoffnung für die kommende Saison macht.
Neben den drei teilnehmenden Neureutern im A-Open, gab es auch zwei Teilnehmerinnen, die unseren Verein im B-Open vertraten.
Emely spielte ein insgesamt gutes Turnier.
Ihre Stellungen, wie üblich unglaublich komplex, sorgten für völlig offene Partien, die für Spielerin und Zuschauer sehr unterhaltsam, aber auch emotional aufwühlend waren.
Das Remis in der letzten Runde gegen die direkte Konkurrentin, reichte leider sehr knapp nicht für den Gewinn der Damenwertung, aber für gute 3,5 Punkte.
Zu guter Letzt spielte Namita das wohl beste Turnier ihres bisherigen Lebens. Eine Runde vor Schluss lag sie mit 5,5 von sechs möglichen Punkten zusammen mit ihrem Gegner der letzten Runde an der Tabellenspitze. Da sie über die bisherigen sechs Spiele bei Weitem die beste Leistung aller im B-Turnier Teilnehmenden gezeigt hatte und auch die Stellung in der letzten Partie vielversprechend war, hofften alle auf einen Neureuter Turniersieg. Doch aufgrund eines groben Fehlers sollte die letzte Runde leider nicht den folgerichtigen Lauf nehmen, was den, aufgrund des Turnierverlaufes ernüchternden, vierten Platz bedeutete.
Trotzdem konnte Namita die höchste Eloperformance der fünf teilnehmenden Neureuter vorweisen und darf mit einem dreistelligen Elozuwachs rechnen.
Insgesamt muss das Turnier als Neureuter Erfolg bezeichnet werden. Es gab viele spielerische Höhepunkte und eine Vielzahl interessanter Partien.
Dank gebührt sowohl natürlich den Veranstaltern des Turniers, als auch allen Teilnehmenden unseres Vereins, insbesondere Lars, die für eine stets angenehme Atmosphäre sorgen konnten.
39. Internationale Hasslocher Schachtage
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