Der Verein trauert um sein Ehrenmitglied Klaus-Dieter Schulz,
der am 30.05.2026 im Alter von 80 Jahren verstorben ist.

Nachruf für Klaus-Dieter Schulz

Spielbetrieb in der Badnerlandhalle
Die Schachfreunde Neureut spielen in der Seniorenstube der Badnerlandhalle.

Badnerlandhalle Karlsruhe-Neureut
Rubensstraße 21
76149 Karlsruhe

Anfahrt

Clubabend
Dienstags ab 19 Uhr
Turniere um 19:30 Uhr
Jugendtraining
Freitags 15 Uhr (Anfänger)
Freitags 16:30 Uhr (Fortgeschrittene)
Verbandsrunde
Sonntags um 10 Uhr
(an Spieltagen)

Vorstellung

Die Schachfreunde Neureut 1953 e.V. sind der Treffpunkt für alle Schachinteressierten aus dem Norden und Westen von Karlsruhe sowie aus dem Ortsteil Neureut. Wer dazustoßen möchte kann einfach zum „Schnuppern“ am Vereinsabend oder beim Jugendtraining vorbeikommen.

Kontakt

Vorstand: vorstand@sfneureut.de
Webseite: webmaster@sfneureut.de

Schachaufgabe Nr. 35 Juli 2026

Weiß am Zug gewinnt

Aktuelles

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Jugend beim 14. Karlsruher Jugendopen

Am Sonntag, den 19. Juli, fanden sich rund 270 junge Schachspieler:innen in der
Keltenhalle Rheinstettens ein, um in den Altersklassen U6 bis U25 des
14.Karlsruher Jugendopens ihr Schachspiel zur Schau zu stellen.
Die Schachfreunde Neureut waren hierbei natürlich mit von der Partie. Mit
insgesamt 13 Teilnahmen stellten wir das größte Kontingent aller Gastvereine,
was der Gastgeber KSF mit einem Pokal honorierte.
In der Altersklasse U10 waren wieder einmal Vahin Ashokkumar und Henri
Braun mit dem Schmieden scharfer Schachpläne zugange. Beide hatten es schwer
in dem starken Teilnehmerfeld, doch errangen jeweils in den 7 Runden ihre
beachtlichen Punktzahlen, Henri 2,5/7 und Vahin 3/7 Punkte.
Auron Kuqi, Gursher Singh und Sanjith Subramanian hingegen haben sich in der
U12 gemessen. War Auron zu Beginn noch sehr frustriert über seine 3
verlorenen ersten Partien, schaffte er es dann doch noch souverän in den
letzten vier Runden 3 Punkte zu ergattern. Gursher erging es ähnlich.
Lediglich 2,5 Punkte konnte er seinen stark gewerteten Gegnern abkämpfen.
Unter Gurshers Gegnern lauerte sogar Sanjith; ihre Partie ging freundschaftlich
remis aus. Sanjith musste sich nur ein einziges Mal geschlagen geben, weshalb
es ihm sogar gelang, vier schöne Punkte zu erhalten.
Die Altersklasse U25 wurde in zwei DWZ-Klassen eingeteilt. In der Gruppe U25B
trafen Spieler:innen im Alter von 14 bis 25 Jahren aufeinander, die eine DWZ von
weniger als 1700 besitzen.
Sanjiths Schwester Prithika war eine dieser Spieler:innen. Auch sie konnte in
diesem Teilnehmerumfeld vieler großen Herausforderungen 2 Punkte erringen.
Janik Janzing und Denis Graf waren unsere Top-Spieler in diesem Bereich: Rein
von der Setzliste her waren sie unter den Top 5 stärksten Spieler:innen des
Turniers. Denis spielte einen scharfen Stil und war auch mal bereit Risiken für
seinen Erfolg einzugehen. Dies sorgte sicher für spannende Partien und viele
einseitige Partieausgänge: Mit 3 Siege, 2 Niederlagen und 2 Remisen füllte er
die 4 Punkte aus.
Bemerkenswert war das Losglück von Janik in der Hinsicht, dass er in allen 7
Runden nur gegen Jugendliche aus den Neureuter und Karlsruher
Schachfreunden spielen durfte. Im Gegensatz zu Denis war Janiks Strategie
eine ruhige, die ganze 4 Remis-Partien zur Folge hatte. Da er mit dieser
Strategie an das Turnier nur eine Niederlage einstecken musste, landete auch er
mit 4 Punkten.
Michaels Spiel verlief ebenso gemäßigt. Seine Punkte verdiente er sich
größtenteils aus geschlossenen Stellungen, in denen er vorteilhaft bis sicher
besser hervorging. Ebenso wie Michael schaffte es im Übrigen auch Hannes,
seine Stellungen gut zu koordinieren und sich auch gegen stärkere Gegner zu
behaupten. So spielten beide gegen Janik remis und erlangten eine Punktzahl
von 3,5 Punkten. Dies entsprach zwar ungefähr der rechnerischen Erwartung
für beide, jedoch aus naheliegenden Gründen nicht der persönlichen
Erwartung. Beide waren sichtlich betrübt über ihre jeweilige Niederlage gegen
Tharun. Dieser hatte sich seit seinem letzten Auftritt im Ettlinger Open stark
vorbereitet und war deshalb top motiviert viele Siege einzufahren und sich bei
seinen Neureuter Kollegen zu revanchieren. In Summe kam auch er mit diesem
Plan auf 4 Punkte und überholte so stolz Hannes und Michael.
Last but not least waren Jonathan Rügert und Lars Berger unsere Neureuter
Kandidaten in der Turniergruppe U25A für Spieler mit einer DWZ über 1700.
Wohl nicht ganz in Bestform spielte als Zweitgesetzter Jonathan ein Turnier, das
wohl kaum ein anderer so erlebt haben dürfte. Übel von seinen Widersachern
zurechtgerückt, konnte er am Ende der vierten Runde nur mit einem einzigen
kampflos errungenen Punkt dastehen. Nach dem Mittagessen jedoch brachte
Jonathan wieder in seiner gewohnten Stärke das Turnier zu Ende, indem er die
übrigen 3 Punkte holte.
Lars spielte Jonathan geschickt aus, denn er war einer der besagten Rivalen
Jonathans in den ersten Runden. Auch sonst so ehrgeizig wie man ihn kennt, hat
er seinen Gegnern keine halben Sachen gegönnt und alle Partien bis zur
eindeutigen Entscheidung ausgespielt. Am Ende waren es 3 Punkte, die seiner
Stellung im Turnier würdig sind.

Categories Aktuelles, Schachjugend
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Spielerversammlung zur Saison 2026/2027

Am Dienstag, dem 7. Juli gab es das richtungsweisende Treffen für die neue Saison. Etliche Aktive waren an diesem Abend dabei, um ihre Wünsche und Vorstellungen einzubringen. Es gab einiges zu klären. Entsprechend kontrovers verliefen Diskussionen, was die Aufstellung der sieben Mannschaften betraf. Die I. und die II. sind relativ klar definiert, III. und IV. bedürfen noch einiger Korrekturen, die V. wird praktisch ein reines Jugend-Team sein. Die Einsteiger, VI. und VII., werden von Roman aus dem Nachwuchsbereich zusammengestellt.

Freuen wir uns auf eine spannende neue Saison 2026/2027!!

Categories Vereinsintern
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24. Ettlinger Jugendopen

Am 11.07.2026 lud der Schachklub 1926 Ettlingen im Rahmen seines 100.Jubiläumsjahres zum 24.Ettlinger Jugendopen in der Ettlinger Stadthalle ein. Rund 160 teilnehmende Spieler:innen flohen aus der sengenden Hitze hinein in die klimatisierte Halle und hinein in spannende 7 Runden des königlichen Spiels bei einer Schnellschach-Bedenkzeit von 20min pro Spieler und pro Partie.

Die Schachfreunde Neureut stellten dabei 9 junge Talente in den folgenden Altersklassen auf:

Vahin Ashokkumar vertrat uns hierbei in der U10. Seine frühen Erfolge schienen vielversprechend: Mit 3 Punkten nach der vierten Runde war er ganz vorne beim Kampf um das Siegertreppchen mit dabei. Leider schafften es dann zwei seiner Gegner einen Moment der Unachtsamkeit auszunutzen und ihm eine kleine Rochade in die Punktetabelle zu schreiben. Trotzdem schaffte er es, insgesamt großartige 4 Punkte zu holen und eine Platzierung zu erzielen, die seinem Startrang im Turnier entsprach.

In der U12 gingen Anna Schmidt, Gursher Singh und Sanjith Subramanian auf Punktejagd: In der ersten Runde durfte Anna sich direkt am 2.Brett einem der Favoriten des Turniers stellen, doch leider blieb für sie dabei keine Chance. Normalerweise belohnt das Schweizer System, nach dem die Paarungen ausgelost werden, solche Begegnungen mit einfacheren Gegnern. Doch in einem Jugendturnier, das zur Hälfte aus ungewerteten Spieler:innen besteht, lauern auch noch sehr starke Gegner am unteren Ende der Rangliste. So konnte Anna leider nur 2 Punkte erringen, doch wie eh und je nimmt sie dies gelassen und spielt ihre Partien mit Ruhe und Gemütlichkeit.

Gursher war sicherlich einer dieser besagten ungewerteten Spieler:innen, die man nicht unterschätzen sollte. Diversen Spieler:innen rund um die 1000 DWZ-Marke luchste er halbe und sogar ganze Punkte ab, womit er summa summarum 3,5 Punkten erlangte. Für sein Debut in der überregionalen Jugendturnier-Szene ein beachtlicher Erfolg!

Doch der turniererprobte Sanjith würde sich noch darüber hinaus ganz an der Spitze behaupten. Nur eine einzige Niederlage musste er verkraften und landete mit 5 stolzen Punkten ganz vorne auf dem Tableau. Unglücklicherweise erlangten sogar 4 weitere Jugendliche diese Punktzahl und alle davon hatten ein Anrecht auf den 3.Platz beansprucht. Die Buchholzwertung entschied ein weiteres Mal zum Ungunsten eines Neureuter Emporkömmlings, weshalb es der 5.Platz für Sanjith wurde. Gratulation!

Die Altersklasse U18/U25 entstand aus einer Zusammenlegung, da sich im Vorfeld nur 4 Teilnehmer für die U25 angemeldet hatten. So entstand ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld: Von 14 bis 24 Jahren, von 0 bis über 2100 DWZ und vor allem mit 5 Neureutern – Jonathan Rügert, Michael Ksienzyk, Levon Ganske, Hannes Jakobi und Tharun Muthiyalu. Wahrlich kuriose Paarungen waren demnach vorprogrammiert. So startete direkt die erste Runde mit 4 Neureutern an den vordersten 3 Brettern in den folgenden Paarungen: Levon Ganske ( SF Neureut) –  Lukas Koll ( SK Ettlingen), Jonathan Rügert (SF Neureut) – Michael Ksienzyk (SF Neureut) und Hannes Jakobi (SF Neureut) – Linus Koll (SK Ettlingen).

Jonathan und die Gebrüder Koll sind bereits eine lange Zeit enge Rivalen und stellten hier also ein spannendes Match der U25er dar. Souverän konnte Jonathan alle seine anderen Partien gewinnen, doch Lukas und Linus brachten ihn beide Male in ein leicht unangenehmes Endspiel, in dem sie Jonathan besiegten. So konnte Jonathan nur mit 5 Punkten als 3.Platz in diesem Triell hervorgehen.

Michael Ksienzyk spielte trickreich und erhoffte sich auch hochgewertete Spieler wie Jonathan mit Eröffnungsfallen zu stürzen. Wie er allerdings feststellen musste, funktioniert das nicht immer so leicht. In der letzten Runde saß er dann mit 2,5 Punkten Levon gegenüber, der diese Punktzahl freundlicherweise zu einer glatten 3 aufrundete.

Levon war durchaus überrascht in der unteren Hälfte des Turniers gesetzt zu sein, ist er bei Jugendturnieren doch für gewöhnlich Anderes gewohnt. Gegen die Gegner aus der vorderen Hälfte gab es leider nichts zu holen, weshalb er sich im stetigen Hin und Her zwischen Niederlagen gegen höher gesetzte Spieler:innen und Siege gegen niedriger gesetzte Spieler:innen durch das Turnier entlanghangelte und nach besagter Partie gegen Michael eine Punktzahl nach Erwartungswert von 3,5 Punkten erhielt.

Ganz analog verhielt es sich für Hannes, nur dass Hannes nicht das Glück eines Freundschaftsremis erhielt und seine letzte Runde verlor – ebenfalls glatte 3 Punkte.

Tharun war zwar nicht an der kuriosen Tafelrunde an den ersten 3 Brettern beteiligt, doch auch er bekam mit Hannes und Levon in den späteren Runden 2 Neureuter Gegner ab, die ihm an diesem Tage aber keine Punkte gönnten. Er räumte sich in seinen Partien einige Chancen ein. Aber leider waren diese Chancen nicht so einfach in Punkte umzuwandeln, weshalb es 2 Punkte wurden.

Categories Aktuelles, Schachjugend
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Jugend zum Paris Open

Zwischen dem dritten und dem fünften Juli fand das Asnières-sur-Seine Open in Paris statt. Gespielt wurden fünf Runden im gängigen Schweizer System. Die erste Runde fand am Freitagabend statt, am Samstag und Sonntag gab es je zwei Runden pro Tag. Die Bedenkzeit betrug 90 Minuten für die ganze Partie bei 30 Sekunden Inkrement pro Zug. Teilnehmen konnten lediglich Spieler mit einer Elozahl unter 2300. Einige Vereinsmitglieder hatten geplant, an diesem Turnier, in dieser so besonderen Stadt, teilzunehmen. Bedauerlicherweise gab es eine kurzfristige Absage, sodass lediglich drei Neureuter die Chance auf ein unvergessliches Wochenende haben sollten. 

Lars Berger, der Mannschaftsführer der ersten Mannschaft, Emely Zahn, unser Neuzugang und der Berichterstatter, waren die Reiselustigen. 

Emelys Turnier begann durchaus vielversprechend. In der ersten Runde musste sie sich nur nach sehr langem Kampf einem Titelträger geschlagen geben. Sie hatte früh einen Bauern gegeben, aber verteidigte das schlechtere, aber lange Zeit nicht verlorene Endspiel, tapfer. In der zweiten Runde gelang ihr ein äußerst souveräner Start-Ziel-Sieg, in dem sie einen aufstrebenden französischen Jugendspieler völlig überspielte. In den nächsten beiden Runden erspielte sie sich beide Male gute Stellungen, die in der vierten Runde sogar zum Sieg hätten reichen sollen. Leider machte ihr die Zeitnot einen Strich durch die Rechnung. In der letzten Runde spielte sie nach einer äußerst interessanten Partie, die von Anfang bis Ende von unkonventionellen Ideen und Stellungen geprägt war, Remis. 

Lars‘ erste Runde war geprägt von enormer beiderseitiger Kreativität. Im Mittelspiel ging ihm ein Turm abhanden, den er die Zuschauer mit beeindruckendem taktischen Spiel vergessen ließ. In der zweiten Runde sollte dann der spätere Turniersieger warten. Gegen den einzigen teilnehmenden internationalen Meister entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Möglichkeiten für beide Seiten. Spät im Endspiel ging die Partie dann leider doch verloren. Nachmittags konnte er eine schlechte Stellung früh remisieren. Sonntags überspielte er zunächst einen talentierten Jugendspieler, nachmittags verlor er gegen den ungeschlagenen Favoriten. 

Der Berichterstatter erwischte einen guten Start. Gegen einen nominell deutlich schwächeren Gegner, der aber über das ganze Turnier eine sehr gute Leistung zeigte, konnte er eine völlig fehlerfreie Partie in einem langen Endspiel gewinnen. Das Niveau seiner Partien nahm aber seiner Meinung nach von Runde zu Runde ab. Den Höhepunkt dieser Entwicklung sollte die vorletzte Runde darstellen. In einem völlig wilden Gemetzel, mit einer Großzahl an Patzern, das aus dem verzögerten Flügelgambit entstand, sollte der Berichterstatter seinen vierten Punkt erzielen. Ernüchternd war dann die letzte Runde. Der Gegner des Berichterstatters, der von der anstrengenden Morgenrunde erschöpft war, passte sich dieses Mal leider nicht an das geringe Niveau an. Ein glücklicher dritter Platz war das Resultat. 

Auch die Zeit abseits des Bretts war aufgrund von Spielort und Gesellschaft hervorragend. Zwischen fehlgeschlagenen Kommunikationsversuchen mit Bedienungen und der Heiterkeit der marokkanischen Franzosen auf den Straßen am Abend des 4. Juli amüsierten wir uns sehr. Dem Berichterstatter sei an dieser Stelle geraten, sich bei seinen nächsten Turnieren etwas regelmäßiger zu ernähren.

Besonderer Dank gilt natürlich neben den Teilnehmenden, die stets für eine gute Stimmung sorgten, den Veranstaltern. Die Runden begannen pünktlich, der Schiedsrichter war professionell, das Angebot an Stärkungen reichhaltig und alle Veranstalter äußerst freundlich und zuvorkommend. Diese betonten bei der Siegerehrung, dass nur vier Ausländer am Turnier teilnahmen, und einer davon gleich dritter wurde, trotz der zahlreichen französischen Konkurrenz!

Wir fahren also zufrieden nach Hause, und sind schon voller Vorfreude auf die nächsten gemeinsamen Turniere.

                                                                   Jonathan Rügert

Categories Schachjugend, Spielberichte